..............F O R U M......... Bessarabiendeutscher Verein e.V.

23
November
2017

Die "Rückführung" der Volksdeutschen am Beispiel der Bessarabiendeutschen - Umsiedlung, Lagerleben, Ansiedlung in Polen

Vielleicht kennen Sie das 2015/2016 erschienene und vielbeachtete Buch zu diesem Thema.

Ende 1939, gleich nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges, und besonders im Jahr 1940 kam es in Europa aufgrund der Pläne Hitlers und Himmlers zu einer riesigen, straff organisierten "Völkerwanderung".
Um den NS-Traum von einem Großdeutschen Reich mit 200 Millionen Deutschen verwirklichen zu können, wurden zur "Germanisierung des Ostens" Hunderttausende von "Volksdeutschen" (darunter auch die Bessarabiendeutschen) aus verschiedenen Gebieten Europas mit der Aktion "Heim ins Reich" umgesiedelt und vor allem im eroberten Polen (neu geschaffene Reichsgaue Wartheland und Danzig-Westpreußen) nach der Zwangsevakuierung großer Teile der polnischen Bevölkerung wieder angesiedelt.

Fragen, Ergänzungen oder Kommentare zu diesem auch für unsere Großeltern und Eltern so schicksalhaften Kapitel sind sehr erwünscht.

Heinz Fieß, admin

Angefügte Bilder:


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admin
20.12.2017 19:57

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Hier der dem Administrator zugesandte Brief eines früheren Dozenten an seine frühere Kollegin in der Fortbildungsstätte Kloster Denkendorf:

Ich möchte Ihnen ganz herzlich danken, dass Sie gedacht haben, dieses Buch könnte mich interessieren! Ich habe es in diesen wenigen Tagen zwei Mal, und meine Frau hat es ein Mal gelesen, und so hat es reichlich Gesprächsstoff geliefert. Einerseits waren wir empört, wie man hier mit den Reichsdeutschen umging und wie verlogen das alles war, von der eigenen Regierung! Und andererseits war es das Aha-Erlebnis, wie das alles vorgezeichnet war, als die Deutschen dann 1945 ausgewiesen wurden aus Schlesien und den Gebieten, die dann an Polen fielen. Das war ja alles so ungeheuer brutal, und mir waren diese Vorgänge in dieser Deutlichkeit wirklich nicht klar. So habe ich mich bis zur Stunde immer auch gewundert, warum die Polen uns so wenig mögen, obwohl von der Bundesrepublik aus so viel ernste Bemühung um die Polen geschehen ist. Und so habe ich jetzt auch doppelt bewundert, was die Menschen geleistet haben, die sich für die Versöhnung eingesetzt haben. Der Kniefall von Willi Brandt war für mich allerdings immer schon der große Höhepunkt der Nachkriegsgeschichte.
Sie sehen, wir sind beide noch ganz erfüllt und dankbar, dass wir das Buch lesen konnten. Es ist für Leute, wie wir sind, in immer größerem Ausmaß unfassbar, was die Nazizeit für Deutschland zerstört hat und was für Verbrecher Hitler und Genossen waren, und warum wir auf sie hereingefallen sind. Ihr Buch konnte auch überzeugen und darstellen, warum die "Reichsdeutschen", sei es freiwillig, sei es gezwungen und getäuscht, sich auf ihn einließen.





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